Deutschlands Grundgesetz ist viel zu schön

Als Schweizer beobachte ich seit Jahren, wie sich die Deutschen gegeseitig mit gröbsten Schlämperligen beschimpfen, sobald sie sich voneinander Abweichend zur sogenannten Deutschlandfrage äussern.
Die einen mögen theoretisch recht haben, sind aber trotzdem realitätsfremd und nicht pragmatisch. Die Menschen wählen schlussendlich diejenigen, wo sie denken, sie seinen pragmatischer, selbst wenn sie falsch liegen. Und oft ist dies sogar die bessere Lösung. blablabla.
Mir gefällt die pragmatische Art, wie der Blogger Egon W. Kreuzer an die Deutsche Frage, zumindest betreffend Grundgesetz geht. Ich empfehle gewissen sturen Deutschen, sich ein bisschen reinzulesen:
-------------------- von http://www.egon-w-kreutzer.de


Deutschlands
wahre Verfassung -
das Grundgesetz ist viel zu schön.
 
 
Deutschland hat ein Grundgesetz.
 
Dieses Grundgesetz wird oft einer Verfassung gleichgesetzt, ist jedoch keine.
 
Das "Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland" ist ein außergewöhnlich dauerhaftes Provisorium aus der Besatzungszeit, das in seinem Artikel 146 ausdrücklich besagt, dass es nur so lange gilt, bis "das gesamte Deutsche Volk in freier Selbstbestimmung" eine Verfassung beschließt (alter Wortlaut) bzw. bis eine Verfassung in Kraft tritt "die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist" (derzeitiger Wortlaut).
 

Das Thema dieses Paukenschlags ist jedoch ein gänzlich anderes.
 
Man mag zum Grundgesetz, so wie es 1949 von den Siegermächten genehmigt wurde, auch so, wie es heute nach mannigfachen Änderungen die Grundlage der staatlichen Ordnung Deutschlands beschreibt, stehen, wie immer man will.
 
Ich sehe die Thematik pragmatisch.
 
Wir haben es.
 
Wer es unternehmen mag, das Grundgesetz - wie von den "Vätern" eben dieses Grundgesetzes vorgesehen - durch eine Verfassung zu ersetzen, hat meine Zustimmung.
Der legitime Weg dahin ist steinig, eng und nahezu unpassierbar, die Chancen sind gering, ein solches Unterfangen zum Erfolg zu führen.
 
Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Einer davon ist wohl der, dass es die Eliten aus Wirtschaft und Politik, auch aus dem Klerus, verstanden haben, es sich zwischen den Artikeln des Grundgesetzes so gemütlich einzurichten, dass jede Änderung, die zur Wiederbelebung einer echten Demokratie im Lande führen könnte, genau von jenen, die einzig dazu in der Lage wären, den Startschuss für die Entwicklung einer neuen Verfassung zu geben, als eine Bedrohung ihres Besitzstandes angesehen wird.
 
Dass dieser Missstand öffentlich kaum thematisiert wird, und dass er, wenn er thematisiert wird, in der Breite - auch der politisch interessierten Bevölkerung - auf Unverständnis stößt, hat seine Ursache darin,
 
 
dass das Grundgesetz
einfach immer noch
zu schön ist.
 
 
Ja, man kann dieses Grundgesetz lesen, sich Artikel für Artikel - in stiller Freude ob der Weisheit, die daraus spricht - vor Augen führen und zufrieden sein, Bürger eines Staates sein zu dürfen, der so ein wunderschönes Grundgesetz hat.
 
Dass die schönen Worte des Grundgesetzes mit der Verfassungswirklichkeit in vielen wichtigen Punkten schon längst - wenn überhaupt - nur noch über ein feines Gespinst juristischer Spitzfindigkeiten in Einklang zu bringen sind, entdeckt ja wieder nur der, der wachen Geistes zwischen Schein und Sein zu unterscheiden vermag.
 
Insofern hat der Wortlaut des Grundgesetzes für einen durchschnittlich interessierten Bürger dieses Landes eine stark sedierende Wirkung.
 
Das Grundgesetz als Droge?
 
Zumindest hat es für den, der glaubt, was dort in einfachen und verständlichen Worten geschrieben steht, das sei auch so, die Wirkung von Scheuklappen.
 
Und so scheut der brave Gaul nicht, egal, was rings um ihn an Ungeheuerlichkeiten sich abspielt.
 
Diese Scheuklappen abzulegen, heißt, sich über die Verfassungswirklichkeit klar zu werden. Um diesen Prozess zu unterstützen, habe ich - auf der Basis des Textes des Grundgesetzes - überall da, wo Schein und Sein, Grundgesetz und Realität deutlich auseinanderklaffen, die Texte so verändert, wie sie mir - in der Realität des Jahres 2012 - als korrekte Wiedergabe der tatsächlichen Verfassung Deutschlands erscheinen.
 
 
Ich bin mir nicht sicher, ob jeder beim ersten Lesen erkennen wird, was da noch Originaltext und was Anpassung an die Realität ist, ich bin mir auch nicht sicher, ob nicht hin und wieder eine von mir vorgenommene Änderung fälschlich für das Original gehalten wird. Möglich ist alles, in einer Zeit, in der auf nichts mehr Verlass ist.
 
Begeben Sie sich also in einem im Grunde langweiligen Text auf die spannende Suche nach Schein und Sein, nach Wahn und Wirklichkeit - und verharren Sie bitte nicht in zweifelnder Ungewissheit. Vergleichen Sie einfach. Den Original-Text des Grundgesetzes finden Sie leicht im Internet, Artikel für Artikel.
 
 


D i e ~ w a h r e


Deutsche


Verfassung


2012 n. Chr.


 


Eingangsformel
In den Wirren der so genannten "Wiedervereinigung" wurde von den dabei handelnden Personen unterstellt, das "Grundgesetz für Deutschland", das zunächst nur in den so genannten "Alten Bundesländern" Rechtskraft erlangt hatte, könne nun - mit marginalen Anpassungen an das veränderte Staatsgebilde - den Deutschen in den alten und in den neuen Bundesländern als Verfassungssurrogat zugemutet werden. Weiters wurde unterstellt, das ganze Deutsche Volk würde dabei arglos annehmen, es habe sich dieses Grundgesetz in freier Selbstbestimmung als Verfassung selbst gegeben. Und so geschah es.
Seit dem Einigungsvertrag hatten die Deutschen in den neuen und in den alten Bundesländern hinreichend Gelegenheit, den Wortlaut des Grundgesetzes für Deutschland mit der in Deutschland gelebten Verfassungswirklichkeit zu vergleichen. Daraus erwuchs der Wunsch, Verfassung und Wirklichkeit in aller Klarheit und Wahrheit in Übereinstimmung zu bringen.
Das Ergebnis ist die nun vorliegende "Wahre Deutsche Verfassung im Jahre 2012 nach Christi Geburt".

Präambel
Im Bewußtsein der Tatsache, dass ein Volk ohne verständige und strenge Anleitung niemals in der Lage sein wird, seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen gerecht zu werden, schon gar nicht den Wert zu erkennen und zu schätzen in der Lage ist, der darin liegt, als zahlungsverpflichtetes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, wurde dem Deutschen Volke diese Verfassung im Sinne der Neuen Weltordnung (NWO) gegeben.
Den Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen wird hiermit verkündet, dass sie durch ihr Schweigen als Tatsache akzeptieren, dass die Einheit und Freiheit Deutschlands nun vollendet sei. Damit gilt diese Verfassung für das gesamte Deutsche Volk.

Fortsetzung hier:
http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD%20der%20Aktuelle/Paukenschlag%20am%20Donnerstag.html 

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